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Impfungen gegen COVID-19

aufgrund politischer Entscheidungen erfolgen die Impfungen in Deutschland bisher fast nur in den Impfzentren. Diese sind meistens weit weg von zu Hause unpersönlich, bürokratisch, langsam und teuer!

Seit dieser Woche impfen auch die Hausärztinnen und -ärzte außerhalb von Modellversuchen. (Ich habe im Rahmen eines Modellversuchs bereits 84 Menschen geimpft, die nicht ins Impfzentrum kommen konnten). Die Zuteilung der Impfstoffe erfolgt nur sehr zögerlich, es sollen zwar lt. Hr. Spahn bis zum "Ende April" ca 60 pro Praxis und Woche werden, uns werden zunächst aber nur 6 Dosen zugeteilt! Damit kommen wir nicht so weit, aber es kann ja besser werden.

Zur Organisation: Wenn Sie älter als 60 Jahre sind oder einen anderen offiziellen Grund zur Impfung haben (sehen sie hier nach), dann nehmen wir Sie gerne auf eine Liste. So lange wir nicht so viel Impfstoff haben, dass wir es so machen wie bei Influenza (wer kommt wird geimpft) werden wir anhand dieser Liste anrufen und einbestellen.

Um auf die Liste zu kommen schicken Sie uns bitte ein E-Mail an dr.fehr@hausarzt-karben.de.

Wir müssen wissen: 1. Name 2. Mobilfunknummer (notfalls Festnetz) 3. ggf. Begründung für die Impfung (wenn das nicht klar ist aus Ihrem Alter und den Diagnosen, die wir ja kennen). 4. ob Sie bereit sind, sich mit dem Impfstoff der Firma AstraZeneca impfen zu lassen (älter als 60 Jahre!) (wird eher schneller gehen).

bezüglich medizinischer Übelegungen zu den Impfungen lesen Sie bitte weiter unten meine Meinung.
 

Mein persönlicher Corona-Ticker - Wissen ist notwendig, um sich eine Meinung bilden zu können

 Corona-Berichte findet man in den üblichen Medien zu Hauf. Meistens berichten sie nur über die Fallzahlen, d.h. die getesteten Menschen mit positivem PCR-Ergebnis. Diese Daten sind von der Johns-Hopkins-University in den USA und sind umfangreicher. Alle Grafiken dort, sie müssen nur den Ländernahmen hinten tauschen....

 https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/

 Bilder (und damit Zahlen) vom 9. April 2021

 

die Fallzahlen steigen deutlich an und nähern sich der Situation im Winter- das ist also die  "Dritte Welle" und hier die Zahl der Toten mit positivem Coronatest, :

 

Die Zahlen sinken erfreulicherweise seit Mitte Januar und steigen trotz der DRITTEN WELLE nicht an! Nun heißt es ja, dass bei uns alles so schlecht läuft. Impfvorreiter in Europa ist England, so sieht es dort aus:

 

kaum noch Fälle  und auch kaum noch Tote. (Grafik spare ich mir)

Wie stehts in Schweden:

 

weiterhin ziemlich viele Fälle, Verlauf ähnlich wie bei uns, das gilt auch für die Toten, s. unten:

 

Wenn man nun versucht, dies Zahlen zu verstehen und die politischen Scheuklappen abnimmt, dann stellt man fest:

Die Todeskurven sind in allen Ländern ähnlich, die Fallkurven in D und Sw ähnlich und in UK besser

Die Briten impfen seit November sehr intensiv und haben deswegen wohl auch kaum noch "Fälle". Folglich auch kaum noch Todesfälle. In UK sind mittlerweile fast 50% der Menschen mindestens einmal geimpft, hier sind es etwa 11%.

In Deutschland und Schweden wurden bisher nur ein gutes Zehntel der Bevölkerung geimpft, aber die Todesfälle sind, trotz wieder ansteigender "Fälle" in beiden Ländern, sehr ähnlich wie in Großbritannien.

Trotz der viel offeneren Umgangsweise der Schweden mit Lockdowns usw. sind dort ggw. nicht mehr Leute krank als hier. Insgesamt starben in Schweden verhältnismäßig etwas mehr Menschen als bei uns, nämlich ca 13 von 10.000 versus 9 von 10.000. Im Vereinigten Königreich starben die meisten Menschen, nämlich 19 von 10.000.

Erklärung (?) :

Die aktuelle "Welle" besteht vor allen aus jüngeren und fitteren Menschen. Die Risikopatientinnen und -patienten sind  - auch bei uns mittlerweile ganz ordentlich Impfungen

aufgrund politischer Entscheidungen erfolgen die Impfungen in Deutschland bisher fast nur in den Impfzentren. Diese sind meistens weit weg von zu Hause unpersönlich, bürokratisch, langsam und teuer!

Seit dieser Woche impfen auch die Hausärztinnen und -ärzte außerhalb von Modellversuchen. (Ich habe im Rahmen eines Modellversuchs bereits 84 Menschen geimpft, die nicht ins Impfzentrum kommen konnten). Die Zuteilung der Impfstoffe erfolgt nur sehr zögerlich, es sollen zwar lt. Hr. Spahn bis zum "Ende April" ca 60 pro Praxis und Woche werden, uns werden zunächst aber nur 6 Dosen zugeteilt! Damit kommen wir nicht so weit, aber es kann ja besser werden.

Zur Organisation: Wenn Sie älter als 60 Jahre sind oder einen anderen offiziellen Grund zur Impfung haben (sehen sie hier nach), dann nehmen wir Sie gerne auf eine Liste. So lange wir nicht so viel Impfstoff haben, dass wir es so machen wie bei Influenza (wer kommt wird geimpft) werden wir anhand dieser Liste anrufen und einbestellen.

Um auf die Liste zu kommen schicken Sie uns bitte ein E-Mail an dr.fehr@hausarzt-karben.de.

Wir müssen wissen: 1. Name 2. Mobilfunknummer (notfalls Festnetz) 3. ggf. Begründung für die Impfung (wenn das nicht klar ist aus Ihrem Alter und den Diagnosen, die wir ja kennen). 4. ob Sie bereit sind, sich mit dem Impfstoff der Firma AstraZeneca impfen zu lassen (älter als 60 Jahre!) (wird eher schneller gehen).

 

durchgeimpft, es wird also deutlich weniger gestorben als bisher. Zur Todesfallsenkung ist es also möglicherweise bereits ausreichend nur die Risikofälle zu impfen. In dieser Hinsicht ist die Impfreihenfolge ein voller Erfolg!

In wie weit Zwangsmaßnahmen des Staates bezüglich unserer Freiheitsrechte sinnvoll sind, die über die in Schweden praktizierten hinausgehen, lässt sich nicht wirklich nachweisen!

 Impfungen

aufgrund politischer Entscheidungen erfolgen die Impfungen in Deutschland bisher fast nur in den Impfzentren. Diese sind meistens weit weg von zu Hause unpersönlich, bürokratisch, langsam und teuer!

Seit dieser Woche impfen auch die Hausärztinnen und -ärzte außerhalb von Modellversuchen. (Ich habe im Rahmen eines Modellversuchs bereits 84 Menschen geimpft, die nicht ins Impfzentrum kommen konnten). Die Zuteilung der Impfstoffe erfolgt nur sehr zögerlich, es sollen zwar lt. Hr. Spahn bis zum "Ende April" ca 60 pro Praxis und Woche werden, uns werden zunächst aber nur 6 Dosen zugeteilt! Damit kommen wir nicht so weit, aber es kann ja besser werden.

Zur Organisation: Wenn Sie älter als 60 Jahre sind oder einen anderen offiziellen Grund zur Impfung haben (sehen sie hier nach), dann nehmen wir Sie gerne auf eine Liste. So lange wir nicht so viel Impfstoff haben, dass wir es so machen wie bei Influenza (wer kommt wird geimpft) werden wir anhand dieser Liste anrufen und einbestellen.

Um auf die Liste zu kommen schicken Sie uns bitte ein E-Mail an dr.fehr@hausarzt-karben.de.

Wir müssen wissen: 1. Name 2. Mobilfunknummer (notfalls Festnetz) 3. ggf. Begründung für die Impfung (wenn das nicht klar ist aus Ihrem Alter und den Diagnosen, die wir ja kennen). 4. ob Sie bereit sind, sich mit dem Impfstoff der Firma AstraZeneca impfen zu lassen (älter als 60 Jahre!) (wird eher schneller gehen).

Ich rate Ihnen auf jeden Fall zur Impfung, wenn Sie über 70 Jahre alt sind oder eine chronische Erkrankung haben!

 

Was ist mit den Jüngeren und Denen ohne Risikofaktoren?

Es gibt Argumente für und gegen die Impfung

PRO

Die Impfungen sind ziemlich sicher, die sehr wenigen Thrombosen traten fast nur in einer Gruppe von Impflingen auf, nämlich bei Frauen unter 55 Jahren. Todesfälle sind beschrieben worden, der Zusammenhang wird von offiziellen Stellen aber bestritten, es sind auf jeden Fall sehr wenige. Langzeitschäden kann man noch nicht feststellen, was gut ist, oft treten sie nämlich bereits früh auf und werden erst spät erkannt, bisher gibt es keine solche Berichte.

Geimpfte Menschen haben definitiv harmlosere Verlaufe, sterben also weniger selten und haben auch weniger Viren, die sie ausatmen. Damit sind sie weniger ansteckend. Das schützt die Ungeimpften.

Unsere Freiheit (Reisefreiheit, Teilnahme am öffentlichen Leben usw.) hängt möglicherweise davon ab, dass wir uns impfen lassen. Das ist eine politische Entscheidung, aber es sieht sehr danach aus, als ob man demnächst ohne Impfnachweis nur noch Bürger zweiter Kasse ist. Und das wollen Sie ja nicht sein. Die Politik zu ändern erscheint unmöglich, die Parteien scheinen alle nur noch eine Meinung zu vertreten....

CONTRA

Die Nebenwirkung der Impfung sind bei jüngeren Menschen nicht harmloser, als der in dern allermeisten Fällen zu erwartende Krankeitsverlauf (meistens gar keine Symptome, ggf. etwas Fieber usw.) Im Gegenteil treten vor allen bei jüngeren Menschen viel mehr Nebenwirkungen auf, die Thrombosen sind fast nur in der Gruppe beschrieben! Langzeitschäden werden bei Impfungen ebenso wie bei der Krankheit diskutiert, die Sterberate ist in beiden Fällen sehr niedrig, bis nicht vorhanden. Ein mölicher individueller Vorteil der Impfung ist also bei "Jungen und Gesunden" sehr gering, ganz anders als bei den "Alten und Kranken"...

Die bisherigen Impfstoffe wirken alle nur gegen wenige Details des Virus (einzelne Spikeproteine). Mutationen des Virus (RNS-Viren mutieren ziemlich schnell) können schnell dazu führen, dass die Impfung nicht mehr wirkt. Totimpfungen mit kompletten Viren bzw. durchgemachte Infektionen sollten diesbezüglich stabiler schützen.Das hat folgenden Grund: Es gibt bei einer Infektion nicht nur ein Oberflächenmerkmal des Erregers, sondern viele und deswegen auch nicht nur einen Antikörper dagegen sonden auch viele. Je mehr unterschiedliche Antikörper wir entwickeln, umso mehr muss ein Virus mutieren, damit die Immunität nicht mehr funktioniert - man also nochmal krank wird. Beispiel: ein Virus habe 10 Oberflächenmerkmale (in Wirklichkeit sind es mehr). Davon mutiert (ändert sich die Oberfläche) nun irgend eines. In dem Fall "kennt" der Körper sozusagen noch immer 90% des Virus und die neuen 10% reichen vielleicht nicht aus um die Immunität zu durchbrechen. Die 10% werden "dazugelernt". Wenn ich einen sehr schmalen Impfstoff verwende mit nur ganz wenigen Merkmalen und blöderweise ändert sich dann genau dieses relevante Antigen, dann funktioniert der Impfstoff nicht mehr. (deswegen kann der Astra-Impfstoff die in Südafrika entdeckte Virusvariante schon nicht mehr ordentlich abdecken!)

Wenn der Impfstoff nicht steril immun macht (und das wird allenfalls bei dem Biontech Impfstoff inkomplett erreicht), dann hat das zwei Nachteile: Erstens kann man auch geimpft weiterhin Menschen anstecken und zweitens können sogenannte permissive Impfungen Mutationsentwicklungen massiv fördern. (Erklärung: Man wird immer von mehreren Viren angesteckt, darunter auch zufällig Mutanten. Wenn man nun geimpft ist mit einem Impfstoff der Mutanten nicht erkennt, dann vermehren sich NUR diese weiter. Es sind dann zwar weniger Viren vorhanden, die abgehustet werden, diese Viren sind aber dann alle so mutiert, dass sie auch für bereits geimpfte Leute gefährlich sind. Für Ungeimpfte ist das ein klare Vorteil aber nicht für die geimpften Risikogruppen. Je mehr Menschen, die das nicht unbedingt brauchen, man mit permissiven Impfstoffen impft, umso schneller verlieren die Impfungen ihre Wirkung und je "schmaler" die Impfungen sind, umso schneller geht das dann. Dann sind die vulnerablen Gruppen plötzlich wieder schutzlos und das schneller als nötig (weil man nämlich Gruppen impft, die eigentlich gar nicht vulnerabel sind...) (und das ist nicht nur mein Idee:https://background.tagesspiegel.de/gesundheit/wie-impfungen-corona-anstacheln-koennten) Das wäre für die Älteren sehr schlecht!
 

FAZIT

Es gibt also Argumente pro und contra. Sie werden Sich also selber individuell entscheiden müssen. Wenn Sie sich impfen lassen möchten, dann sind wir Ihen gerne behilflich (s.oben), wenn nicht, dann ist das ebenso in Ordnung für uns.  Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass man in medizinischen Fragen keinen Zwang ausüben darf.

 

Was hab ich selber gemacht:
Nun, ich bin zwar erst Anfang Fünfzig, aber könnte als Hausarzt in der zweiten Gruppe geimpft werden.
Ich hatte bereits extrem viel sehr engen Kontakt zu Patientinnen und Patienten mit Covid (Hausbesuche, Arbeit am Krankenbett, ich ducke mich nicht weg, nur wenn es mal gefährlich wird) und bin bisher nicht erkrankt. Offenbar besteht eine vorher erworbene Immunität, wegen des jahrelangen Kontaktes mit diversen anderen Coronaviren. Das gibt natürlich keinen hundertprozentigen Schutz, ich habe mich aber trotzdem nach reiflicher Überlegung gegen eine Impfung zum aktuellen Zeitpunkt entschieden und zwar vor allem wegen des Mutationsarguments. Wenn man mich deswegen nicht in Urlaub fahren lässt, dann muss ich das eben aushalten. ;-) und ja, das ist nur meine Meinung und ich kann mich natürlich irren, aber auch das Recht zu irren ist ein hohes Gut! Sollte man mir indes beweisen, dass ich mit meiner Impfung meine älteren Patientinnen und Patienten schützen würde, werde ich mich aber impfen lassen.

Haftungsausschluss für diese und alle Seiten - aus aktuellem Anlass sei also nochmal ausdrücklich auf Folgendes hingewiesen:

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Meine Meinung ist nicht die allein richtige, ich anerkenne andere Meinungen. In wissenschaftlichen Fragestellungen gibt es keine Wahrheit, sondern nur unterschiedlich gute Modelle, die ggf. noch nicht widerlegt wurde. Ihre Meinung ist wichtig. Ich schätze es sehr, widersprochen zu bekommen und liebe den Diskurs.4

Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden

 
 

 

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Praxis Dr. Jürgen Fehr Internist - Hausarzt | dr-fehr@web.de