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Impfen versus Covid - Risiko und Nutzen

1. Todesfälle

Wie Ihnen nahezu überall medial mitgeteilt wird, lohnt sich die COVID Impfung angeblich in jeder Altersklasse! Mal ganz unabhängig von Kostenüberlegungen und etischen Erwägungen (ob man dem Impfstoff vielleicht erst mal für Risikopatientinnen und -patenten in anderen Ländern einsetzen könnte, welche bisher wenig Impfmöglichkeiten hatten), ergeben sich für Deutschland die folgenden Zahlen:

 

 

 Kinder, deren Impfung gegenwärtig diskutiert wird machen bisher zusammen 21 Todesfälle aus. Das sind 0,02% der Fälle. Quelle RKI

Menschen unter 60 stellen 3986 Fälle, also 4,4% der Fälle. Der komplette Rest ist im Fast-Rentenalter!

Dem gegenüber diese Tabelle (auch original RKI-Daten diesmal sogar RKI Seite)

 

873 Todesfälle bisher in Deutschland. Das sind im Vergleich zu 89.775 Todesfällen die der Krankheit zugeordnet wurden natürlich eher wenige, nämlich circa 1 %. Oder anders gesagt: die Krankheit ist ewta hundert mal gefährlicher als die Impfung. (wobei bisher jede/r von uns eine Chance hatte an Covid zu sterben aber noch lange nicht jeder geimpft ist. Lt RKI betrifft dies aktuell erst knapp die Hälfte der Bevölkerung (von denen viele erst eine Impfung haben...)

Nehmen wir aber mal exemplarisch die Altersgruppe 20-39 Jahre. Hier starben 23 an der Impfung und 311 an Corona. Verhältnis also nicht 1:99 sondern 1:13,5. Corona war in dieser Gruppe also nur etwa 13x tödlicher als die Impfung dagegen! Und hier haben die Impfungen gerade erst begonnen, im Gegensatz zu der Situation mit der Krankheit, die ja alle Menschen seit März 2019 betraf!

Bei den Menschen unter 60 finden wir 3986 Corona-Tote und 101 Impftote, Verhältnis ca 40:1. Bei denen über 80 liegt die Rate bei 125:1.

 

Sie haben alle Zahlen oben, die Sie brauchen, um sich Ihr individuelles Risko/Nutzen Profil zu errechen...

Als volljähriger Mensch haben Sie selber die Entscheidung, ob Sie sich impfen lassen, oder nicht. Aber angesichts der o.g. Zahlen für Kinder werde ich bis auf weiteres keine Kinder unter 16 impfen, auch wenn Sie (als Eltern) das so wünschen. Gleiches gilt für Schwangere (wegen der Kinder, nicht wegen der erwachsenen Schwangeren). Sicher finden Sie bei Impfwunsch eine Kinderärztin oder einen Gynäkologen, der das macht...

 

Genesene Erster und Zweiter Klasse...oder: willkommen in Absurdisthan

Wie Sie wissen, sind Sie nach eine Infektion für eine gewisse Zeit vor einer Zweiterkrankung geschützt. Das ist auch bei Corona so. Nun bestimmt die Corona-Verordnung, dass das nur für 5 Monate der Fall sei und fordert danach in jedem Fall eine Impfung. Woher die Politik die 5 Monate nimmt, weiß nur sie selbst. Es gibt dazu überhaupt keine belastbaren Daten. Ebenso wenig, wie für die Behauptung, dass die Impfung besser schützen würde, als die Vorerkrankung. DIe Antikörpertiter seien höher, aber wie hoch? Unser Labor misst (aus technischen Gründen sagte man mir auf Rückfrage) maximal bis "über 384" angeblich seien die Geimpften "über 1000" das sei aber nicht überprüfbar....Aktueller Nachtrag : heute (Do27.5.) stellt sich ein Pat vor mit einem Titer von über 1200 (anderes Labor). Auch diesen muss ich ggw, aufklären:"Sie sind zwar dem gegenwärtigen Kenntnisstand nach so sicher vor einer Reinfektion, wie es nur geht, aber ich muss Sie dennoch impfen, wenn Sie verreisen wollen - un das vielleicht sogar zweimal, denn der PCR-Test von 2020 wurde nicht bei uns gemacht, den müssen wir erstmal finden... Diese Impfung wäre möglicherweise medizinisch falsch.

Dieses Chaos ist wohl der Grund dafür, wieso man nicht (wie bei Masern) messen kann und festlegen: "Schutz reicht oder eben auch nicht". Schade, denn wahrscheinlich würde eine Impfung in vielen Fällen völlig reichen.....

Der allerschwachsinnigste Behördenwahnsinn ist aber Folgender:

Wenn man Corona hatte (weil man krank war und beispielsweise der Partner auch positiv getestet wurde) und man nun richtig hohe Antikörper hat, dann muss man dennoch zweimal geimpft werden, um für die Behörden "Richtig Geimpft" zu sein. Hatte man eine PCR dann nicht, das reicht einmal! Begründung für letzteres: Man will Überreaktionen vermeiden. Begründung für Ersteres ??? ...man traut seinen Bürgern nicht, denn man weiß nicht den Zeitpunkt der Erkrankung, der Bürger lügt wahrscheinlich....

 

Mein persönlicher Corona-Ticker - Wissen ist notwendig, um sich eine Meinung bilden zu können

 Corona-Berichte findet man in den üblichen Medien zu Hauf. Meistens berichten sie nur über die Fallzahlen, d.h. die getesteten Menschen mit positivem PCR-Ergebnis. Diese Daten sind von der Johns-Hopkins-University in den USA und sind umfangreicher. Alle Grafiken dort, sie müssen nur den Ländernahmen hinten tauschen....

 https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/

 Bilder (und damit Zahlen) vom 16.6. 2021

 

die Fallzahlen  sind  endlich niedrig, trotz der viele Testungen in den Schulen, Coronaviren sind eben zum Glück Schlechtwetterviren

 Hier noch die täglichen Todesfälle, hängen ein bisschen nach....

 

 

Thema Impfungen hier bei uns:

Ich rate Ihnen auf jeden Fall zur Impfung, wenn Sie über 70 Jahre alt sind oder eine chronische Erkrankung haben!

Was ist mit den Jüngeren und Denen ohne Risikofaktoren?

Es gibt Argumente für und gegen die Impfung

PRO

Die Impfungen sind ziemlich sicher, die sehr wenigen Thrombosen traten fast nur in einer Gruppe von Impflingen auf, nämlich bei Frauen unter 55 Jahren. Todesfälle sind beschrieben worden, der Zusammenhang wird von offiziellen Stellen aber bestritten, es sind auf jeden Fall sehr wenige. Langzeitschäden kann man noch nicht feststellen, was gut ist, oft treten sie nämlich bereits früh auf und werden erst spät erkannt, bisher gibt es keine solche Berichte.

Geimpfte Menschen haben definitiv harmlosere Verlaufe, sterben also weniger selten und haben auch weniger Viren, die sie ausatmen. Damit sind sie weniger ansteckend. Das schützt die Ungeimpften.

Impfungen hinterlassen höherer Antikörpertiter als natürliche Erkrankungen (bis zu 100 mal mehr). Gerade Menschen, die nur einen positiven PCR-Test hatten und entweder gar keine oder nur sehr wenig Symptome haben oft später ganz niedrige AK-Werte (vielleicht waren sie ja gar nicht wirklich krank? - Stichwort: was misst dieser Test überhaupt). Das wäre dann eine sehr unsichere Sicherheit, in dem Fall, dass man nochmal (bzw. erstmals richtig?) krank würde

Unsere Freiheit (Reisefreiheit, Teilnahme am öffentlichen Leben usw.) hängt möglicherweise davon ab, dass wir uns impfen lassen. Das ist eine politische Entscheidung, aber es sieht sehr danach aus, als ob man demnächst ohne Impfnachweis nur noch Bürger zweiter Kasse ist. Und das wollen Sie ja nicht sein. Die Politik zu ändern erscheint unmöglich, die Parteien scheinen alle nur noch eine Meinung zu vertreten....

CONTRA

Die Nebenwirkung der Impfung sind bei jüngeren Menschen nicht harmloser, als der in der in meisten Fällen zu erwartende Krankeitsverlauf (meistens gar keine Symptome, ggf. etwas Fieber usw.) Im Gegenteil treten vor allen bei jüngeren Menschen viel mehr Nebenwirkungen auf, die Thrombosen sind fast nur in der Gruppe beschrieben! Langzeitschäden werden bei Impfungen ebenso wie bei der Krankheit diskutiert, die Sterberate ist in beiden Fällen sehr niedrig, bis nicht vorhanden. Ein möglicher individueller Vorteil der Impfung ist also bei "Jungen und Gesunden" gering, ganz anders als bei den "Alten und Kranken"...

Die bisherigen Impfstoffe wirken alle nur gegen wenige Details des Virus (einzelne Spikeproteine). Mutationen des Virus (RNS-Viren mutieren ziemlich schnell) können schnell dazu führen, dass die Impfung nicht mehr wirkt. Totimpfungen mit kompletten Viren bzw. durchgemachte Infektionen könnten möglicherweise diesbezüglich stabiler schützen. Das hat folgenden Grund: Es gibt bei einer Infektion nicht nur ein Oberflächenmerkmal des Erregers, sondern viele und deswegen auch nicht nur einen Antikörper dagegen sonden auch viele. Je mehr unterschiedliche Antikörper wir entwickeln, umso mehr muss ein Virus mutieren, damit die Immunität nicht mehr funktioniert - man also nochmal krank wird. Beispiel: ein Virus habe 10 Oberflächenmerkmale (in Wirklichkeit sind es mehr). Davon mutiert (ändert sich die Oberfläche) nun irgend eines. In dem Fall "kennt" der Körper sozusagen noch immer 90% des Virus und die neuen 10% reichen vielleicht nicht aus um die Immunität zu durchbrechen. Die 10% werden "dazugelernt". Wenn ich einen sehr schmalen Impfstoff verwende mit nur ganz wenigen Merkmalen und blöderweise ändert sich dann genau dieses relevante Antigen, dann funktioniert der Impfstoff nicht mehr. (deswegen kann der Astra-Impfstoff die in Südafrika entdeckte Virusvariante schon nicht mehr ordentlich abdecken!)

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Wenn der Impfstoff nicht steril immun macht (und das wird allenfalls inkomplett erreicht), dann hat das zwei Nachteile: Erstens kann man auch geimpft weiterhin Menschen anstecken und zweitens können sogenannte permissive Impfungen Mutationsentwicklungen massiv fördern. (Erklärung: Man wird immer von mehreren Viren angesteckt, darunter auch zufällig Mutanten. Wenn man nun geimpft ist mit einem Impfstoff der Mutanten nicht erkennt, dann vermehren sich NUR diese weiter. Es sind dann zwar weniger Viren vorhanden, die abgehustet werden, diese Viren sind aber dann alle so mutiert, dass sie auch für bereits geimpfte Leute gefährlich sind. Für Ungeimpfte ist das ein klare Vorteil aber nicht für die geimpften Risikogruppen. Je mehr Menschen, die das nicht unbedingt brauchen, man mit permissiven Impfstoffen impft, umso schneller verlieren die Impfungen ihre Wirkung und je "schmaler" die Impfungen sind, umso schneller geht das dann. Dann sind die vulnerablen Gruppen plötzlich wieder schutzlos und das schneller als nötig (weil man nämlich Gruppen impft, die eigentlich gar nicht vulnerabel sind...) (und das ist nicht nur mein Idee:https://background.tagesspiegel.de/gesundheit/wie-impfungen-corona-anstacheln-koennten) Das wäre für die Älteren sehr schlecht!

Antikörper-Titer.... Nach der Impfung ist der zu messende Antikörpertiter im Durchschnitt über 100 x höher als nach der Krankheit. Wie kann das sein?


Fakt ist: sehr leicht erkrankte Menschen haben ganz niedrige AK Titer trotz vorher pos. PCR-Test. Mal angenommen, dass die Grundvorraussetzung (das sogenannte offizielle Narrativ) zum PCR-Test stimmt (also im Sinne von: positiver PCR-Test = krank), dann hieße das: die Krankheit hinterlässt niedrigere Titer. Denn auch die "wirklich schlimm" Erkrankten haben später Titer unter 10.000, nämlich so um die 250 Einheiten!


Warum ist denn der Titer nach der Impfung so riesig hoch? Das kann ja nur daran liegen, dass es eine sehr intensive Auseinandersetzung des Immunsystems mit Zellen des eigenen Körpers gab, die diese Spikeproteine (die Virusmerkmale) auf der Oberfläche wachsen liesen. Also eine Auseinandersetzung  gesunde Immunzellen gegen Mischwesen aus Virus und Immunzelle. Es darf aber dabei auf keinen Fall zu einer Immunreaktion gegen weitere Merkmale kommen, den sonst haben wir eine Autoimmunerkrankung gezüchtet. Das ist aber durchaus möglich, denn Immunzellen lernen bei äußeren Reizen (durch Antigene oder Hilfsstoffen von Impfungen) schneller und nachhaltiger. Hoffentlich aber nur die Spikes?!... Auffällig ist ja schon: Autoimmunerkrankungen werden nach allen Impfungen diskutiert und sie entstehen (das ist allgemeine Überzeugung) nach Infektionskrankheiten. Was ist mit dieser "Turbo-Impfung", könnte es sein, dass der "Turbo" ein bisschen zu viel "Gas gibt"? Immerhin sind die bisherigen Nebenwirkungen den Autoimmunreaktionen zuzurechnen (Immun-Thrombopenie). Für diese Idee spricht auch, dass die bisher beobachteten Immunüberreaktionen fast nur junge Leute betrafen, je jünger um so schlimmer.

 


 

FAZIT

Es gibt also Argumente pro und contra. Sie werden Sich also selber individuell entscheiden müssen. Wenn Sie sich impfen lassen möchten, dann sind wir Ihen gerne behilflich (nämlich so....), wenn nicht, dann ist das ebenso in Ordnung für uns.  Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass man in medizinischen Fragen keinen Zwang ausüben darf.

 


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Praxis Dr. Jürgen Fehr Internist - Hausarzt | dr-fehr@web.de