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Impfen, oder nicht Impfen:

 

Zur individuellen Entscheidung, ob man sich impfen lassen möchte oder nicht, ist es immer wichtig, Nutzen und Risiko gut abzuwägen.

Nutzen der Impfung sollte vor allem ein Selbstschutz (nicht mehr krank werden und falls doch, dann nicht mehr sterben) und evtl. ein Fremdschutz (keine anderen Menschen anstecken, vor allem keine Risikopatienten) sein.

Das Risiko der Impfung besteht in unmittelbaren Schäden direkt bei der Impfung (Allergische Notfälle), mittelfristigen Schäden (Thrombosen, neurologische Schäden usw.) und Langzeitschäden (welche bisher nicht ausgeschlossen werden können und daher diskutabel sind). Nebenwirkungen können oft ganz harmlos sein (Schmerzen, Fieber), gehen aber nachweislich bis zum Tod.
Die bisher vorhandenen Impfungen sind nachweislich sehr viel risikoreicher als bisherige Impfstoffe. Dies zeigen die Statistiken der nationalen und übernationalen Gesundheitsbehörden.
Ein möglicher weiterer Nachteil der Impfung ist auch, dass der Schutz offenbar nicht so lange anhält, wenn man die Krankheit gehabt (und überlebt) hat ist man besser geschützt und ziemlich sicher steril immun (kann also niemanden mehr anstecken).

Erstes Ziel der Impfung ist die Verringerung schwerer Verläufe, was unbestritten erreicht wird. Es entsteht ein guter Selbstschutz. Die Zahl der Verstorben an Corona ist seit der Impfung deutlich gesunken.
Zur Beurteilung, in wie weit man individuell davon einen Nutzen hat, ist es enorm wichtig, das Risiko der Krankheit zu kennen. Dazu tragen Kennzahlen bei, welche wir im Laufe des letzten Jahres gewonnen haben: hier seien stichwortartig nur genannt: Extrem viel mehr Todesfälle im vorgerücktem Lebensalter versus fast gar keine Todesfälle bei Kindern und jungen Erwachsenen. Mit dem Krankheitsverlauf und dem damit einhergehenden Leid verhält es sich genau so. Folgeschäden werden beobachtet, auch diese treten wohl bei Risikopatienten häufiger auf, hier besteht aber noch viel Foprschungsbedarf (long-covid).

 

Das zweite Ziel wäre die Reduktion der Ansteckung, das Erreichen einer sog. Herdenimmunität und damit der Beendigung der Pandemie wird nicht erreicht. Die Impfung schützt nicht vor einer Ansteckung mit dem Virus. Das liegt daran, dass keine Schleimhaut-Antikörper produziert werden (ist bei der Grippeimpfung eigentlich auch so).Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass die Konzentration von Viruspartikeln in den Atemwegen und damit die Ansteckungsfähigkeit für andere Menschen gleich hoch, bzw. allenfalls geringer ist, als bei vorher ungeimpft Erkrankten. Selbst wenn die Impfung die Zahl der ausgehusteten Viren verringert, wird dies vermutlich durch die Sorglosigkeit der Menschen, welche glauben, dass sie - weil ja geimpft - niemanden mehr schaden können, vermutlich ausgeglichen. Folge: die Inzidenz ist (wellenartig verlaufend) trotz der Impfungen nicht so sehr gesunken, wie es eigentlich gehofft wurde . (und dass aktuell (September) hauptsächlich ungeimpfte Menschen positiv getestet werden liegt vor allem daran, dass bei Geimpften praktisch nicht mehr getestet wird). (selbst der SPIEGEL berichtet über die unzureichnde Schutzwirkung!)
Fazit: das Fremdschutz-Ziel wird nicht erreicht.

 

Zur individuellen Impfentscheidung ist es nun also erforderlich für sich selber (denn ein Fremdschutz ist ja - s. oben - eher sehr fraglich)  abzuwägen, wie viel höher das Krankheitsrisiko im vergleich zum Impfrisiko ist.

In der aktuellen Situation, bei der wir das Krankheitsrisiko mittlerweile ganz gut kennen und das Impfrisiko bis auf die (hoffentlich irrelevanten ?) Spätschäden beurteilen können gilt meines Erachtens Folgendes:

Je älter und kränker Sie sind, umso mehr lohnt es sich. Es lohnt sich ziemlich sicher bei Menschen über 80 und bei Menschen mit diversen Krankheiten (vor allem Atemwegserkrankungen, aber auch großem Übergewicht). Bei Menschen über 80 sind Impftodesfälle 200 mal seltener, als Krankheitstodesfälle.


Es lohnt sich m.E nicht bei Menschen bis zum 30 Lebensjahr, bei Kindern ist das Risiko an Covid zu sterben bspw. nur etwa zweimal höher als an der Impfung, wobe es zum Glück ja ganz geringe Prozentsätze sind, aber der Unterschied zwischen denen ist eben nur gering!

Dazwischen ist es diskutabel, es hängt vom Einzelfall ab (Konstitution, Lebensumstände, usw.)

Ich sehe wegen des fehlenden Fremdnutzens keinen Grund zur Impfung aus gesellschaftlichen Gründen. Es ist unsinnig zu fordern, dass Kinder zu impfen seien, um die Großeltern oder die Lehrer usw. zu schützen... Aus diesem Grund bin ich strikt gegen jeden Zwang zur Impfung, weder direkt, noch indirekt.

Ich anerkenne jedoch den gesellschaftlichen Druck, der auf Ihnen lastet und der Ihnen möglicherweise keine andere Wahl lässt, als sich impfen zu lassen, um Ihre wirtschaftliche Existenz und Freiheit zu retten.

Sie müssen sich also bitte selber entscheiden!

Wenn Sie sich impfen lassen wollen (und über 16 Jahre alt und nicht schwanger sind) dann helfen wir Ihnen dabei gerne (siehe hier)

Wenn Sie sich nicht impfen lassen möchten, oder noch sehr unentschieden sind, dann interessiert Sie vielleicht meine persönliche Meinung, die ich aus gutem gründen von dieser - zur Information dienender - Praxishompage trenne (und die sie hier finden, in meinem persönlichen Blog)


Aktuelle Info zum Thema Freitesten nach Quarantäne (aus dem Wetterauer Gesundheitsamt) Dort steht, wie und wann man sich aus der Quarantäne freitesten kann


 

 

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Praxis Dr. Jürgen Fehr Internist - Hausarzt | dr-fehr@web.de