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Das Zwangsimpfungsgesetz ist gescheitert. Die Impfungen bleiben freiwillig, zumal nach Ende der meisten "Maßnahmen", unrühmliche Ausnahme bleibt allerdings die "bereichsbezogene Impfpflicht"...

 

NOVAVAX

ist ein Proteinimpfstoff. Hier kommen gentechnisch produzierte Spikeproteine zum Einsatz, welche auf "Nanopartikeln" angeordnet sind (sozusagen als künstliche Alternative zu einem Virus) "lose" Spikeproteine funktionieren wohl nicht.

Nachteil: Nebenwirkungen der Nanopartikel sind unklar. Deswegen auch hier bloß "bedingte" Zulassung. Vergleichbare Partikel gibt es schon ziemlich lange bei modernen Impfstoffen, sie sind erprobt, genau dieser Partikel ist aber bisher nicht zum Einsatz gekommen. Ich halte dieses Risiko für eher gering (bin aber ja kein Spezialist). Spikeproteine haben die üblichen Nachteile (Thromboseauslöser usw...), aber es geht nicht ohne. Und - man benötigt Hilfsstoffe, die das Immunsystem reizen, sog. Adjuvantien. Diese machen die Hauptnebenwirkungen am Impf- und am Folgetag aus, haben aber ein überschaubares Risiko.

Vorteil: Die Spikes bleiben im Muskel, es gibt ziemlich sicher keine Wanderung ins Hirn usw. Die Spikemenge ist immer gleich und nicht individuell unterschiedlich. Es findet keine "Präsentation" der Spikes auf menschlichen Zellen statt, das Autoimmun-Risiko ist auf jeden Fall viel geringer. Und zuletzt, es gibt keinerlei Erbgutrisiko.

Genau wie bei den bisherigen Impfstoffen gibt es keine sterile Immunität, es ist nur Selbstschutz. Ebenso wie bisher ist auch Novavax kein "Vollvirusimpfstoff", kann also durch Mutationen schnell unwirksam werden.

Persönlich halte ich diesen Impfstoff jedoch für sicherer als mRNA- und Verktorimpfstoffe. Ich glaube, dass mRNA-Therapien für Krebsbehandlungen eine große Zukunft hat, aber nicht als Impfstoff.

Bezüglich der Impfungen mit Novavax verweise ich auf die Impfseite hier

 

INFORMATON STAND 18.1.2022

WER BRAUCHT BOOSTER ?

Medizinisch:

Risikopatientinnen und -patienten sieh unten , genau die Leute, welche wir auch weiterhin selber impfen wollen, wobei ich es offen gesagt für sehr diskutabel halte immer wieder den selben Impfstoff (von letztem Jahr) zu verwenden. Ein angepasster Impfstoff wird frühestens im Frühling auf den Markt kommen.

Politisch:

2 Impfungen reichen immer noch aus. Achtung 1 Johnson Impfung reicht seit 16.1.22 nicht mehr aus. Sie gelten für 9 Monate (bzgl. Reisen in der EU) bzw. 12 Monate laut Pass. (Reisen außerhalb der EU - bitte unbedingt vorher informieren). Eine dritte Impfung vor Ablauf ist also nur nötig, wenn man in 2G+ Veranstaltungen gehen will ohne Tests . Das betrifft z.B. Restaurants. Außerdem brauchen Sie bei einigen Reisezielen (Österreich) einen PCR Test, außer wenn man "geboostert" ist.

Rein rechnerisch wird also vor den Sommerferien eine Boosterimpfung nötig, wenn Sie verreisen wollen.

Genesene, also Menschen, welche Corona hatten müssen seit dem 16.1. zwei wichtige Neuregelungen beachten:

1. Der Genesenenstatus dauert nur noch drei Monate (in der Schweiz ein Jahr...)

2. Um als vollgeimpft zu gelten braucht man nur 1 Impfung. Dies gilt seit 15.1. aber auch bei Nachweis von Antikörpern im Blut. Man kann also testen, ob man schon mal C. hatte und dann würde eine Impfung reichen....Vorher galt nur der PCR-Test.

Ich rate bei hohen Antikörpertitern dezidiert vor einer Auffrischungsimpfung ärztlichen Rat einzuholen!

 

IMPFPFLICHT:

gibt es offiziell nicht bisher in D. aber am Mitte März ein Beschäftigungsverbot für Ungeimpfte im Gesundheitsbereich...

freie Impfentscheidung:

Leider sieht es so aus, als ob die individuelle Entscheidung für oder gegen eine Impfung nicht mehr frei ist. Sie werden sich aus unterschiedlichsten Gründen (Arbeit, Ausbildung, Freizeit usw.) impfen lassen müssen, ob Sie wollen oder nicht, auch wenn wir noch keine Impfpflicht, wie in Österreich haben.

Ich bin persönlich der Meinung, dass eine Impfpflicht nur dann gerechtfertigt wäre, wenn damit nachweislich eine große unmittelbare Gefahr für Mitmenschen (egal ob geimpft oder nicht) beseitigt würde. Das ist aber trotz der gebetsmühlenartigen Wiederholung das das so sei nicht bewiesen. 

Es wäre umso eher zumutbar (also auch bei Beseitigung kleinerer Gefahren für die Mitmenschen), je harmloser die Impfung ist. Leider ist die bisherige Impfung drastisch nebenwirkungsreicher, als die sonst verwendeten. Schlimme Nebenwirkungen sind zwar sehr selten, treten aber - bewiesenermaßen - im Vergleich sehr häufig auf.

Die Situation heute ist teilweise vergleichbar mit der Pockenimpffplicht bis 1976. Auch diese war nicht ungefährlich. Pocken waren seltener aber viel gefährlicher als COVID. Der große Unterschied war aber: Pocken konnte man ausrotten , COVID nicht (weil viel mehr verbreitet und auch Tiere erkranken).

Da sich die politische Situation absehbar nicht ändern wird (und auch ein mögliches Scheitern der 2G-Strategie - was ich im übrigen glaube - daran so bald nichts ändern wird) gibt es meines Erachtens für impfskeptische Menschen ur die Hoffnung auf besser verträgliche neue Impfstoffe, welche wohl bis zum Frühjahr auf den Markt kommen. Ob man aber so lange warten kann (ggf. sozusagen im Privat-Lockdown)?

Davon völlig unabhängig ist die Impfung für Risikogruppen auf jeden Fall sinnvoll und sollte bald erfolgen, wenn noch nicht geschehen. Wegen der kurzen Wirkdauer der Impfungen sollten Risikopatienten die Impfung möglichst bald auffrischen. gegen ein baldiges "Boostern" spricht in dieser Gruppe nur die Hoffnung auf bessere impfstoffe mit wenige Nebenwirkungen...

Aus diesem Grund bin ich also bereit Ihnen zu helfen die individuell notwendigen und politisch forcierten Impfungen zu erhalten. -> Seite Impfungen

Sie sollten sich auf jeden Fall impfen lassen, wenn Sie einer Risikogruppe angehören ! Auch jetzt schon, notfalls eben auch mit den Gentechnik-impfstoffen. Spätestens bei Eintreffen von sichereren Alternativen (neu bspw. Novavax oder aus dem Ausland Sinuvac würde ich das bei Menschen über 30 uneingeschränkt empfehlen. Covid ist zwar für die allermeisten Menschen harmlos aber eben leider für Risikopatientinnen sehr unangenehm bis tödlich

Boosterimpfung, warum und für wen?

Mittlerweile (Ende November 21) ist ziemlich eindeutig klar:

1. der Impfstoff wirkt nicht so lange. Nach einem Vierteljahr dürfte der Schutz gegen Erkranken für die meisten dahin sein und nach einem halben Jahr auch der Schutz vor schwerem Verlauf. In wie weit das an der Änderung des Virus liegt oder an dem Impfstoff ist unklar, aber das es so ist, ist gesichert

2. Es gibt eindeutige Risikogruppen (abnehmendes Risiko):

a) Alter 70 und mehr

b) Übergewicht BMI > 35

c) chronische Atemwegserkrankungen, Herzinsuffizienz, Immunschwäche

d) Diabetes, Herzkrankheiten

 

3. Das Risiko schwer zu erkranken oder zu sterben ist unter 40 Jahren sehr niedrig, es gibt Einzelfälle, die haben aber meistens die o.g. Risikofaktoren

4, Impfungen von Kindern halte ich persönlich aufgrund der Datenlage für kontraindiziert, es sei denn es bestünde ein Risikofaktor (s.o.)

 

WENN SIE SICH NICHT IMPFEN LASSEN WOLLEN...

habe ich dafür Verständnis und respektiere Ihre Entscheidung.

 

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Praxis Dr. Jürgen Fehr Internist - Hausarzt | dr-fehr@web.de